Arbeiten mit einem Lesetagebuch

Im letzten Grundschuljahr setzen sich die Schüler der 4. Jahrgangsstufe besonders intensiv mir ihrer selbstgewählten Lektüre "Matti und Sami" auseinander.

Jeder Schüler erstellt dabei ein individuelles Lesetagebuch, das nach jedem abgeschlossenen Kapitel auf Inhalt wartet. Die Kinder wählen frei aus verschiedenen Aufgabenstellungen und vertiefen selbständig das Gelesene. Hierbei versetzen sich die Viertklässler in die Rolle der Hauptpersonen, recherchieren im Internet, entwerfen Bildergeschichten zu bestimmten Kapiteln der Lektüre, schlagen im Lexikon nach oder stellen die Beziehungen der Figuren zueinander bildlich dar.

Am Ende wird gemeinsam über den Inhalt und die Kernaussage der Lektüre reflektiert und die Lesetagebücher entsprechend gewürdigt!

Interaktives Lernen in LRS

Um unseren Kindern vielseitige Methoden und motivierende Lernformen anzubieten, dürfen auch die neuen Laptops im LRS Unterricht nicht fehlen! Zu jedem erarbeiteten Rechtschreibfall können die Schüler zwischen verschiedenen LearningApps wählen und so den Unterrichtsstoff vertiefen. Aktuell beschäftigen sich die Kinder mit der Auslautverhärtung. Am Laptop werden fleißig Wörter verlängert, Auslaute bestimmt und verschiedene Strategien geübt.

Buchvorstellung

Im Leseunterricht der 3. Jahrgangsstufe durften die Schüler am Ende des Schuljahres ihren Klassenkameraden ein eigenes Buch vorstellen. Wie man den anderen Kindern Informationen über ein bestimmtes Buch vermittelt, sie dabei auch etwas neugierig macht und vor allem dabei nicht das Ende verrät, wurde vorher ausführlich geübt:

 

Jeder Schüler durfte sich zum „Warmwerden“ ein Erstlesebuch aus der Schülerbücherei ausleihen und durchlesen. Gemeinsam wurde dann erarbeitet, was in einer Buchvorstellung nicht fehlen darf. Daraufhin erstellte jedes Kind zum Erstlesebuch eine Gliederung im Heft. Natürlich will auch die Präsentation geübt sein und so hatten mehrere Schüler nach einer Besprechung der Kriterien für einen interessanten Vortrag die Möglichkeit, eine Buchvorstellung vor der Klasse durchzuspielen.

In den Ferien wählten die Kinder dann ihr Lieblingsbuch aus, das sie den Klassenkameraden gerne präsentieren möchten. Auf Plakaten und Karteikarten erarbeitete jedes Kind in der Schule die Gliederung und die Stichpunkte zur Buchvorstellung. Selbstbewusst und motiviert wurde anschließend Buch um Buch präsentiert.

Portfolio zur Lektüre "Leonie ist verliebt"

Im Leseunterricht der 4. Jahrgangsstufe konnten die Schüler ihre Lesefähigkeiten bei der Lektüre „Leonie ist verliebt“ unter Beweis stellen. Fast einstimmig haben sich die Kinder für diesen Titel entschieden und starteten motiviert mit dem Lesen.

 

Im Rahmen von 4 Lesestunden bearbeiteten die Schüler anschließend ein umfangreiches Portfolio zur Lektüre. Unter anderem sollten die Kinder die Hauptpersonen des Buches und ihre Beziehungen zueinander in Form eines Clusters darstellen. Natürlich durften auch inhaltliche Fragen zur Lektüre nicht fehlen. Besonders großen Wert wurde bei diesem Portfolio auf die Transferleistung der Schüler gelegt. Auf mehreren Seiten hatten die Kinder Platz, ihre eigenen Ansichten zu formulieren, sich in die Hauptfigur Leonie hineinzuversetzen und sich Lösungsvorschläge für verschiedene Probleme auszudenken.

 

Teil der Arbeitsmappe zur Lektüre waren auch drei Kreativaufträge, von denen die Kinder einen auswählen und bearbeiten sollten. Zur Auswahl standen die Fortsetzung der Geschichte, das Verfassen eines Liebesbriefes oder das Zeichnen einer Bildergeschichte zu einem der 11 Kapitel des Buches.

 

Am Ende stellten Schüler und Lehrer freudig fest, dass die Lektüre und vor allem die ausführliche Auseinandersetzung damit nicht nur kurzen Lesespaß, sondern auch wertvolle Erkenntnisse und langfristige Lesemotivation bei vielen Schülern brachten.

 

Wörterschule im Fach Deutsch

Zusätzlich zum Lernweg in Deutsch, in den alle vier Fachbereiche (Sprache untersuchen und reflektieren, Richtig Schreiben, Schreiben, Lesen) integriert sind, gehen unsere Lernwörter auch in die Schule. Nach der gemeinsamen ausführlichen Besprechung und Untersuchung der neuen Lernwörter, durchlaufen sie vier Klassen. In der jeweiligen Klasse müssen die neuen Wörter, die in Wochenabständen wechseln, verschiedene Übungen durchlaufen, wie zum Beispiel in Silben trennen, Aufpassstellen und Wortart markieren, auf Geheimkarten schreiben, nach dem ABC oder der Wortlänge sortieren, das Wort in einen Satz einbauen uvm. Den Abschluss einer jeden Wörterschule bildet das Schleichdiktat; bei dem die Schüler zu einem Text schleichen, der im Klassenzimmer in großem Format aufgehängt ist, sich einen Satz oder einen Teil davon gut einprägen, auf den Platz zurück schleichen und diesen Satz auswendig aufschreiben. Nach Fertigstellung bekommen die Kinder den Text im Kleinformat für ihr Heft. Sie müssen selbst kontrollieren und eigene Fehler mit Farbstift korrigieren. Erst danach bekommt der Lehrer das Schleichdiktat vorgelegt. Je nach Jahrgangsstufe kontrollieren die Kinder als Zweitkorrekteure die Texte ihrer Klassenkameraden zuerst, bevor der Lehrer das Geschriebene bekommt.

 

Lernwege

 

Wir arbeiten in den Fächern Deutsch und Mathe mit Lernwegen. Das heißt die Reihenfolge der Seiten in den Themenheften, der Lernspiele und Arbeitsblätter wird vom Lehrer auf Wegsteinen vorgegeben und die Schüler arbeiten individuell, nach Geschwindigkeit und Vermögen, an ihrem eigenen Lernweg. Der Lernfortschritt wird mittels Bildern dargestellt, so dass sowohl die Kinder, als auch der Lehrer jederzeit einen guten Überblick darüber haben, wie weit die Klasse auf dem Lernweg vorangeschritten ist. Dies ermöglicht es der Lehrkraft auch jederzeit, den Lernweg durch zusätzliches Übungsmaterial zu ergänzen oder zu kürzen.

 

Unterbrochen wird diese individuelle Arbeit durch Einführungsphasen zum Stundenbeginn oder Reflexions- und Berichtsphasen am Ende einer Stunde. Standardisierte Tests runden den Lernwegsverlauf ab und zeigen den Kindern, Eltern und dem Lehrer den individuellen Lernstand des Schülers.

 

Methoden im Heimat- und Sachunterricht

Über Wünschen und Brauchen…

 

dachten die Zweitklässler nach den Weihnachtsferien nach. Nach einem ausführlichen Unterrichtsgespräch ergänzten die Bären in Vierergruppen ihr vorbereitetes Placemat / Tischdeckchen zum jeweiligen Thema. Dabei konnten die Schüler malen oder schreiben, je nach Vorstellung und Vermögen. Im Anschluss daran stellte jeder seinen Gruppenmitgliedern seine Gedanken vor. Abschließend wurden die Pacemats im Klassenzimmer ausgestellt und jeder konnte sich die Ergebnisse der anderen Gruppen betrachten.

 

Beim Thema Kalender erweiterten die Schüler zunächst ihr Wissen zu den Jahreszeiten, Monaten, Ferien und Feiertagen in einem Stationentraining mit Pflicht- und Wahlaufgaben. Danach erstellte jedes Kind nach bekannten Vorgaben sein eigenes Lapbook. Dabei handelt es sich um eine Art Mappe, die sich mehrmals aufklappen lässt und die mit den verschiedensten kleinen Faltbüchlein (Leporellos, Stufenbücher, Kreisbücher usw.), Taschen, Klappkarten, Pop-ups, Umschlägen mit Kärtchen usw. gestaltet wird. Die Schüler bastelten, klebten, schnitten, malten und schrieben voller Eifer. Jeder war am Ende sehr stolz auf sein eigenes Produkt und stellte dieses als Abschluss vor der gesamten Klasse vor. Damit wiederholten die Kinder gleichzeitig den Unterrichtsstoff mehrmals, so dass dieser sich gut festigen konnte.

 

Anhand von Gruppenreferaten erarbeiteten sich die Zweitklässler das Thema „Haustiere“. Vorbereitet durch das Kennenlernen von Steckbriefen im Deutschunterricht, fiel es den einzelnen Kleingruppen von 3 oder 4 Kindern nicht mehr schwer, sich anhand von Tierbüchern und -ratgebern schöne bebilderte Plakate zu ihrem gewählten Tier zu erstellen. Für den Vortrag vereinbarten sie selbstständig die Reihenfolge und die Verteilung unter den Gruppenmitgliedern. Außerdem übten sie das Vortragen in einer stillen Ecke, unterstützt durch Tipps von Lehrerin und Praktikantin. Auch hier bildete wieder der Vortrag vor der Klasse den Abschluss, zu dem jedes Kind seinen Beitrag leistete. Stolz wurden die sehr gut gelungenen Plakate präsentiert.

 

Somit haben die Zweitklässler schon die verschiedensten Methoden kennengelernt, sich einem Sachthema zu nähern und dieses zu präsentieren.

 

Die Jahrgangsstufen 3 und 4 gestalten in Gruppenarbeit Plakate zum natürlichen Wasserkreislauf

Ein besonderer Museumsgang

 Es gibt in der Schule viele Möglichkeiten die Schüler dazu anzuregen, über ihre Erlebnisse in den Ferien oder am Wochenende nachzudenken und zu berichten. Oft geschieht so etwas mündlich im Sitzkreis und jedes Kind, das möchte, erzählt von seiner Zeit, in Kleingruppen, mit dem Partner im rollierenden Kugellager oder schriftlich als kleine Geschichte im Heft. Die Kinder dürfen im Anschluss ihren Text vorlesen.

Die Bären haben dieses Mal etwas Besonderes ausprobiert. Sie haben ihre Erlebnisse auf vorbereitete Zettel geschrieben. Diese wurden dann zum „besonderen Museumsgang“ auf den Fensterbrettern und Tischen ausgelegt und die Kinder konnten sich allein oder in Kleingruppen auf den Weg machen und die Erlebnisse der anderen durchlesen. Jedes Kind konnte sich je nach Interesse und Lesevermögen so viel Zeit nehmen wie es zum Durchlesen braucht.

Die Ausstellung der 100 Dinge

Für die Bären stand vor ein paar Wochen in Mathematik die Erweiterung des Zahlenraums bis 100 an. Um diese großen Zahlen auch wirklich „begreifen“ zu können, haben wir eine Ausstellung der 100 Dinge organisiert, die uns einige Zeit das Klassenzimmer bunt machen sollen.

Die Kinder hatten den Auftrag 100 Dinge mitzubringen und sie hatten tolle Ideen. So zieren derzeit folgende Dinge unseren Klassenraum:

Büroklammern, Nudeln, Walnüsse, Toilettenpapier, Taschentücher, Zahnstocher, Fußballkarten, Kastanien, Haselnüsse, Bügelperlen, Bausteine, Magformers und vieles mehr.

Alle Dinge wurden von den Kindern mit unterschiedlichsten Methoden abgezählt. Die einen haben von 1 bis 100 durchgezählt, die anderen haben sich Zehnerhäufchen gelegt und wieder andere haben gleich immer zehn Stück verpackt oder zusammengebunden.

In unserem Sitzkreis beim Vorstellen der Gegenständen, haben dann alle Schülerinnen und Schüler festgestellt: Nicht das Volumen ist entscheidend, sondern die Anzahl. Auch kleine Häufchen können 100 Stück sein.

 

Kollegiale Hospitation in der 1. Klasse

Am Freitag, den 29.04.2016, ließ Frau Vanino alle Lehrer der Grundschule Wolfsegg an ihrem Unterricht teilnehmen. Sie lud die Kollegen ein, um eine besondere Art der Heranführung an das Bilden von ersten Sätzen in der 1. Jahrgangsstufe zu zeigen. Das Besondere an ihrer Methode ist die klare Struktur für die Kinder, die Einfachheit der Umsetzung und die Möglichkeit, ihre Veranschaulichung in allen Jahrgangsstufen bis hin zur 4. Jahrgangsstufe fortzusetzen. Dass Frau Vaninos Idee funktioniert, erkannte man sofort am umfangreichen Wissen der Kinder um die Regeln des Satzbaus und der Wortarten.

Für das Kollegium war es eine besonders gewinnbringende Erfahrung, zu sehen, wie der Lehrer im Klassenzimmer nebenan unterrichtet. Das gemeinsame Fazit war, dass die Lehrer der Grundschule Wolfsegg die Idee, VONeinander zu LERNEN, auch in Zukunft fortsetzen wollen.  

 

 

Hier eine kurze Beschreibung der Methoden:

 

 

1. Sätze bestehen aus einzelnen Wörtern:

 

· Zu einem Bild wird mündlich ein Satz formuliert.

 

· Jedes Wort wird durch einen quaderförmigen Baustein verkörpert.

 

· Dazwischen lassen wir Lücken.

 

· Die Schüler sprechen und patschen jedes Wort.

 

· Man kann in Partner- oder Einzelarbeit die Kinder auch rechteckige Plättchen legen lassen.

 

 

2. Die ersten Satzregeln:

 

· Am Satzanfang schreiben wir groß. Der 1. Quader wird hochkant gestellt.

 

· Am Ende kommt ein Punkt. Der Punkt wird durch einen kleinen Zylinder dargestellt.

 

· Die Schüler sprechen und patschen jedes Wort.

 

· Beim Satzanfang strecken wir uns und beim Punkt klatschen wir mit beiden Händen auf den Boden.

 

· Wiederum können auch Plättchen verwendet werden.

 

 

3. Erkennung der Wortart „Nomen“ in kleinen Schritten:

 

· Menschen haben Namen

 

· Tiere haben Namen

 

· Pflanzen haben Namen

 

· Dinge haben Namen

 

· Namenwörter schreiben wir groß. Wir drehen den Baustein hochkant.

 

· Die Namenwörter werden durch ein blaues Prisma (Dach) verkörpert.

 

· Die Nomen werden mit folgender Bewegung dargestellt: Beide Hände falten ein Dreieck über dem Kopf.

 

· Auch hier kann man wieder Plättchen legen lassen.

 

 

4. Erweiterung und Festigung der Wortart „Nomen"

 

· Nomen haben Begleiter

 

· Nomen kann man in die Einzahl und Mehrzahl setzen.

Miteinander Lesen lernen

Der aktuelle Lieblingslesestoff unserer Erstklässler sind Lesekäfer. Zu ganz vielen verschiedenen Themen stehen für die Kinder bunte Kärtchen bereit, auf denen jeweils zwei bis drei kurze Sätze und eine Frage dazu stehen. Die Lesekäferkartei wird in Partnerarbeit bearbeitet. Ein Kind liest dem anderen die Sätze vor, der Partner stellt die Frage. Bei der nächsten Karteikarte werden dann die Rollen getauscht. So lesen die Schüler nicht nur für sich allein, sondern adressatenbezogen. Zudem wird durch die Frage am Ende des Karteikärtchens überprüft, ob das Gelesene auch verstanden wurde. Außerdem haben unsere Erstklässler festgestellt, dass Lesen zu zweit einfach viel mehr Spaß macht als alleine.

 

Welches Käferpäckchen gelesen wird, bestimmen die Kinder selbst. Bei Themen wie ‘Auf dem Reiterhof, Piraten, Starwars, Märchen‘ usw., sind die Lesekäfer den Kindern bis jetzt noch nicht langweilig geworden.

 

Der Karneval der Tiere im Portfolio

Im Musikunterricht der 3. Jahrgangsstufe beschäftigen sich die Kinder zur Zeit mit einem bedeutenden klassischen Werk, dem Karneval der Tiere. Die Inhalte dazu erarbeiten sich die Schüler in Form eines Portfolios. Jedes Kind besitzt nun ein kleines Heft zum Thema, in dem alle wichtigen Informationen zum Werk gesammelt werden.
Zu Beginn beschäftigten sich die Drittklässler mit dem Programm des Karnevals. Alle Musikstücke wurden den entsprechenden Tieren zugeordnet. Inzwischen kennen die Kinder die Melodien und Instrumente genau und wissen sofort, welches Stück sie gerade hören. Auch die Instrumente wurden genauer untersucht, die Camille Saint-Saens einsetzt, um die unterschiedlichen Tiere darzustellen. So erkannten die Schüler sofort, dass die Fossilien am besten durch den einzigartigen Klang des Xylophons vertont werden können. Auch der Komponist, Camille Saint-Saens, ist im Portfolio zu finden. Anhand eines Lückentextes haben sich die Kinder alle wichtigen Daten des Musikers erarbeitet. Passend zum Fasching und dem Thema "Karneval" durften sich die Drittklässler im Portfolio kreativ betätigen und die tierischen Teilnehmer des Musikwerkes am Papier lustig verkleiden.
Am Ende dürfen die Kinder den Karneval der Tiere in einem Hörspiel, in dem die einzelnen Stücke kindgerecht durch eine Geschichte umrahmt wurden, anhören.

Märchenmerkmale in Teamwork erarbeitet

 Einen Stapel Märchenbücher und ein bisschen buntes Papier – mehr brauchten die Kinder der 3. Jahrgangsstufe nicht, um alle Märchenmerkmale und zahlreiche Beispiele dafür selbst zu finden.

Die Schüler arbeiteten in Gruppen von 3 bis 4 Kindern. In jeder Gruppe gab es einen Zeitwächter/Schreiber, einen Präsentierer und einen Lautstärkewächter/Gruppenchef. Der Zeitwächter schreibt alle erarbeiteten Märchenmerkmale auf das Plakat und achtet darauf, dass die Arbeit bis zum vereinbarten Zeitpunkt fertig wird. Der Gruppenchef bestimmt und sorgt dafür, dass kein Lärm innerhalb des Teams entsteht. Am Ende stellt der Präsentierer das Ergebnis den anderen Gruppen vor.

Jeder Gruppe wurde ein bestimmtes Märchenmerkmal zugeordnet (z.B. besondere Sprüche oder magische Gegenstände), für welches die Kinder in verschiedenen Märchenbüchern Beispiele finden sollten. Die einzelnen Plakate der Kinder wurden am Ende zu einem großen Märchenplakat zusammengesetzt. Dabei erklärten die Präsentierer eifrig, welche Merkmale sie gefunden haben und aus welchen Märchen diese stammen.

 

Stationentraining zum Thema Wald

 Im Rahmen des HSU-Unterrichts arbeiten die Zweit- und Drittklässer zur Zeit an einem Stationentraining zum Thema „Wald. Die Reihenfolge der Stationen wird je nach Interessenlage von den Kindern selbst festgelegt. Auch die Arbeitsform, ob sie lieber alleine oder mit einem Partner arbeiten wollen, liegt in der Entscheidung des Schülers.

 

Die Stationen unterscheiden sich für die Zweit- und Drittklässer im Umfang der Lesetexte und in den zu bearbeitenden Aufgaben. Alle Schüler müssen Pflichtaufgaben erledigen und es stehen noch zahlreiche Wahlaufgaben je nach Schnelligkeit zur Verfügung.

 

Die Pflichtaufgaben umfassen die Teile des Baumes, Aufgaben zu Laub- und Nadelbäumen, zu Waldblumen sowie Waldtierfamilien. Bei den Wahlaufgaben können sich die Schüler zwischen unterschiedlichen Rätselblättern entscheiden. Auch ein Ausmalbild zum Thema „Wald" kann von den Kindern gestaltet werden.

 

Für die „Großen" - die Drittklässer - schließt sich an die Pflichtaufgaben, die Erarbeitung eines Referates zu einem selbstgewählten Thema aus dem Bereich „Wald“ an. Hierbei kann es sich um ein Waldtier oder spezielle Pflanzen handeln, je nach Vorlieben der Kinder. Für das Referat bereiten sich die Kinder in der Schule vor: sie erarbeiten Stichpunkttexte und Plakate für ihren Vortrag.

Lesewerkstatt

Immer wieder haben unsere Schüler die Gelegenheit, selbständig das Lesen in der Lesewerkstatt zu trainieren. Hierbei handelt es sich um viele verschiedene Leseaufgaben auf unterschiedlichem Anforderungsniveau. Die Zuordnungsspiele, Leserätsel, Logicals und Lesespuren können alleine, zu zweit oder in der Gruppe bearbeitet werden. Bei jedem Aufgabentyp können sich die Kinder selbst kontrollieren. Am beliebtesten bei den Wolfsegger Kindern sind die Lesezuordnungskarten, Lesespuren und die Leseschachteln.

Lesezuordnungskarten gibt es zu mehr als 30 Themen. Je nach Schwierigkeitsgrad muss ein kurzer Satz, ein kleiner Text oder eine ganze Geschichte dem passenden Bild zugeordnet werden. So üben die Kinder das sinnerfassende Lesen und bedecken oft mehrere Tische beim eifrigen Lesen und Zuordnen.

Auch die knapp 40 Lesespuren haben es den Wolfsegger Kindern besonders angetan. Hier werden einzelne Abschnitte einer Geschichte in einem Heftchen gelesen. Parallel dazu wird auf einer Karte die passende „Haltestelle“ zum Abschnitt gesucht. Diese verschiedenen Anhaltspunkte auf der Karte sind mit Nummern versehen und verraten somit, bei welchem Abschnitt im Leseheft weitergelesen werden muss. Wer nicht genau liest und bei der falschen Lesespur landet, muss noch einem zurück zur vorherigen. Zusätzlich können die Kinder ihren Weg durch Karte und Leseheft an Lösungsstreifen kontrollieren.

In den 25 Leseschachteln finden die Schüler einen Lesetext oder ein kleines Geschichtenheft und verschiedene Arbeitsaufträge dazu. Die Aufgaben reichen von Fragen zum  Gelesenen über Legeaufgaben und Kreuzworträtsel bis hin zu Kreativaufträgen. So sollen die Kinder zum Beispiel eine Geschichte weiterschreiben oder den Figuren aus dem Text die passenden Sprechblasen zuordnen.

Die Lesewerkstatt sorgt an der Wolfsegger Grundschule stets für strahlende Gesichter und 45 Minuten lesen am Stück ohne Langeweile.

Step by step beim Richtig Schreiben

Beim Richig Schreiben arbeiten die Kinder der 3. und 4. Jahrgangsstufe seit diesem Schuljahr mit Lerntreppen. Jeweils einen Stolperstein im Lesen und richtig Schreiben erarbeiten die Kinder in mehreren Stufen.

 

Die verschiedenen Übungen dazu finden die Schüler in farbigen Umschlägen an der Tafel. Die Übungen sind den verschiedenen Stufen zugeordnet und steigern sich Stufe für Stufe im Schwierigkeitsgrad. Auch die Aufgabentypen in einer einzelnen Stufe variieren. Für jede Jahrgangsstufe hängt ein Umschlag an der Tafel, der Übungen beinhaltet, die an den jeweiligen Lernstand der Kinder angepasst sind. Jeder Schüler hat hier die Möglichkeit in seinem Tempo und auf seinem Anspruchsniveau zu arbeiten.

 

Wenn alle Aufgaben einer Stufe erfolgreich erledigt sind, rücken die Kinder mit ihrem Foto auf der Lerntreppe an der Tafel eine Stufe nach oben und haben so stets ihren Fortschritt im Blick.

 

Insgesamt erarbeiten sich die Schüler in einem Schuljahr 6 Lerntreppen. Jede Treppe beginnt mit einem Vortest zum jeweiligen Rechtschreibschwerpunkt und endet mit einer Erfolgskontrolle. So haben die Kinder stets einen Überblick über die bereits erledigten Aufgaben, das noch ausstehende Pensum und den Erfolg ihrer Anstrengungen.

Lernen mit Hand und Fuß

Das Lernen geschieht gerade bei jungen Kindern oft über viele verschiedene Sinneseindrücke und Erfahrungen. Den Erstklässlern der Grundschule Wolfsegg werden deshalb auch in den Hauptfächern Übungen angeboten, die mehrere Sinneskanäle ansprechen.

 

Im Fach Deutsch zum Beispiel wird nach jeder Buchstabenanalyse ein sogenanntes Stationentraining angeboten. Im Sitzkreis werden die einzelnen Übungen zuerst besprochen. Danach dürfen die Kinder sich an die verschiedenen Stationen, die mit einem Symbol versehen sind, begeben. Dabei dürfen sie selbst entscheiden, ob sie allein oder mit einem Partner zusammen arbeiten wollen. Die Aufgabenreihenfolge und die Art dürfen sie ebenfalls frei wählen. Jedes Kind kann und soll in seinem Tempo arbeiten.

 

Die Schüler erhalten einen Plan, auf dem die Aufgaben als Piktogramme abgebildet sind. Zum Beispiel deutet ein Fuß darauf hin, dass der mit einem Kreppband auf dem Boden angeklebte Buchstabe, mit den Füßen nachgegangen werden soll. Der abgebildete Finger heißt, dass der Buchstabe in den Sand geschrieben wird. Auch das Hören und Sehen wird miteinbezogen: Auf einer Karte sollen nur die Bilder mit einer Klammer versehen werden, die mit dem zu übenden Laut beginnt. Aus einer Fülle von kleinen Plastikbuchstaben soll der richtige herausgesucht werden. Das Training wird jeweils mit Musik beendet. Das ist das Zeichen, dass jetzt Zeit zum Aufräumen ist. Anschließend treffen wir uns wieder im Kreis und besprechen – nicht immer, aber doch oft - wie es den Kindern bei den einzelnen Übungen ergangen ist.

 

Bei der nächsten Buchstabenanalyse werden viele Aufgaben wieder aufgegriffen. Es kommen aber auch neue hinzu. Allmählich wird das Lernniveau angehoben. Zuerst werden nur einzelne Buchstaben geübt, bald schon kommen auch die ersten Wörter hinzu bis wir schließlich – aber da lassen wir uns viel Zeit – zu Bildern Sätze und kurze Geschichten schreiben.

 

Was im Fach Deutsch geht, funktioniert ebenso in Mathematik. Hier werden zunächst Zahlen geübt. Dabei werden alle Aspekte der Zahlen aufgegriffen: die Menge, Zahlenbilder, die Stellung in der Reihenfolge usw.

 

An den Gesichtern der Kinder kann man ablesen, dass sie mit Konzentration und viel Eifer dabei sind. So macht Lernen Spaß!

Präsentieren mit der Einhandmethode

 

7 Kinder der Grundschule durften das Präsentieren ihrer Arbeitsergebnisse im Ethikunterricht mit der Einhandmethode ausprobieren.

Auf einem Arbeitsblatt schrieben und malten die Kinder einen ausführlichen Steckbrief über sich selbst, ihre Hobbys, Familien, Talente und Vorlieben. Ziel war es, diese Informationen in einem kurzen Vortrag mit den anderen Schülern zu teilen.

Dazu suchten sich die Kinder die 5 wichtigsten Informationen aus dem Arbeitsblatt aus und schrieben oder malten sich zu jedem Punkt eine kleine Merkhilfe, ein Wort oder ein Symbol auf jeweils einen Finger.

Angefangen beim Daumen arbeiteten dann die Schüler Finger für Finger ihren kleinen Vortrag ab und präsentierten den anderen Kindern ihre Überlegungen.

Dabei standen die Kinder frei vor der Gruppe und mussten nicht vom Arbeitsblatt ablesen. Durch das Aufzählen der Informationen anhand der einzelnen Finger, waren die Präsentationen der Schüler automatisch gegliedert und logisch aufgebaut.

Außerdem ist es schon etwas Besonderes, wenn man sich in der Schule ausnahmsweise einen Spickzettel auf die Hand schreiben DARF.

 

Aktuelle Meldungen zum Schulgeschehen in Bayern, sowie wichtige Hinweise für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte, finden sie auf www.km.bayern.de.